Verwenden Sie farbfehlsichttaugliche Paletten, ausreichend Kontrast und semantisch stimmige Symbole. Dünne Linien für Nebenstraßen, kräftige Akzente für Kernpunkte, zurückhaltende Basiskarten für Lesbarkeit. Wir zeigen, wie Legenden erklärt werden, ohne zu belehren, und wie konsistente Größenordnung Missverständnisse verhindert. Ein Beispiel: Eine rote, pulsierende Markierung für gesperrte Wege erhöhte die Klickrate auf Hinweise um ein Vielfaches, jedoch ohne Alarmismus.
Tooltips, Pop-ups, Filter, Zeitregler und Suchfelder sind nützlich, wenn sie sparsam dosiert werden. Wir empfehlen progressive Offenlegung: erst Überblick, dann Details. Beim Kartenprojekt zu Kitas zeigte ein Zeitschieber saisonale Auslastungen, während ein sanftes Clustering Orientierung hielt. Nutzer testeten freiwillig den Prototyp, meldeten Unklarheiten und wünschten eine klare Reset-Funktion. Kleine, bedeutsame Interaktionen steigern Verständnis, Verweildauer und Zufriedenheit.
Tastaturnavigation, Fokusindikatoren, ARIA-Labels, ausreichende Zielgrößen und Alternativtexte sind unverzichtbar. Beschreiben Sie wesentliche Erkenntnisse zusätzlich in Textform, bieten Tabellenexporte und vermeiden Interaktionen, die nur mit Maus gelingen. Ein Leser mit Screenreader lobte eine Karte, die an entscheidenden Punkten Zusammenfassungen bot. Diese Rückmeldungen halfen, Prioritäten zu schärfen und zeigten, wie Inklusion Reichweite, Glaubwürdigkeit und redaktionelle Verantwortung gleichzeitig stärkt.
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