Gesichter lassen sich nicht nur verwischen, sondern als stilisierte Avatare rekonstruieren, Stimmen verfremden, Bewegungsmuster glätten. AR erfordert zusätzlich Vorsicht bei Geodaten: Ortsfakten nur so präzise wie nötig veröffentlichen. Kennzeichnet, wenn Szenen nachgestellt oder räumlich abstrahiert sind. Eine interne Checkliste mit Einwilligungen, Risiken und Eskalationswegen verhindert hektische Kompromisse. Nutzt sichere Workflows für Rohmaterial, verschlüsselte Speicher und klare Löschfristen, damit Beteiligte langfristig geschützt bleiben und Vertrauen nicht bei der ersten Nachfrage bricht.
Content-Warnungen vor Start, ein kurzer Komfort-Dialog und jederzeit erreichbare Ausstiege reduzieren Stress. Bietet Alternativen: Ton ohne Bild, Textzusammenfassungen, reduzierte Effekte. Lasst Zuschauende selbst entscheiden, wann sie tiefer eintauchen oder eine Pause brauchen. Bindet Unterstützungshinweise ein, falls Inhalte psychisch belasten. Durchdachte Dosierung macht Berichterstattung nicht zahmer, sondern klarer. Sie zeigt Respekt gegenüber Betroffenen und den eigenen Recherchen, weil das Publikum Informationen aufnehmen kann, ohne in Abwehr oder Abstumpfung zu flüchten.
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